Seit den frühen Achtziger Jahren fokussierte sich meine Jazzliebe nicht nur auf Pianisten, sondern mehr und mehr auf Bassisten, nachdem ich viele verschiedene Basslinien auf meinen Schallplatten studiert und verglichen habe. Ich liebe diesen sonoren, hölzernen Sound über alles!
Diese Liebe begann beim Hören von John Kirby, Wellman Braud und Jimmy Blanton auf meinen LPs, wurde verstärkt durch das Geniessen von Slam Stewart, Ray Brown, Milt Hinton, Percy Heath, Charlie Haden on stage', und verblieb schliesslich bei meinem Top Favoriten: Ron Carter! Interview
Nachdem ich Ron Carter kurz im 1983 in Montreux kennen gelernt hatte, um einige Autogramme zu holen, verfolgte ich seine lange Karriere durch das Kaufen und Hören der meisten seiner Schallplatten.
Seit 1998 reisten mein Partner und ich regelmässig viele Male nach New York, um Milt & Mona Hinton zu besuchen und Ron Carter auf der Bühne zu erleben.
Im Dezember 1999, als Antwort auf meine entsprechende Frage, äusserte Ron den Wunsch, mit seinem Quartet in die Schweiz zu kommen, das – ausser einmal in Wien – noch nie in Europa gewesen war...
Und – mein Traum wurde wahr: vier Konzerte mit dem aussergewöhnlichen Ron Carter Quartett (Stephen Scott resp. Sir Roland Hanna, piano, Steve Kroon, perc. and Payton Crossley, drums) fanden statt: im Oktober 2001 in Bülach und Zürich Poster und im Mai 2002 am Jazzfestival Basel und in der Victoria Hall Genf.
Aus vielen Gründen wird diese Top Sternstunde für immer eine einmalige, unwiederholbare und unerreichbare bleiben!